Bericht zur Radiosendung vom 25.06.2006
Thema: Inselrock 06
An diesem vierten Sonntag im Monat fanden sich, trotz der extrem hohen Außen- und Studiotemperaturen wie gewohnt die jungen RadiomacherInnen aus dem hohen Norden Berlins um 18 Uhr in den Studios des OK Berlins ein, um 60 Minuten Sendezeit mit ihren Inhalten zu füllen. Thema war heute das alljährlich auf der Tegeler Insel stattfindende Kurzfestival für Jugendliche - Inselrock. Auch in diesem Jahr ist das Projekt ARA Berlin an der Unterstützung und Durchführung des Festivals beteiligt. Statt findet es übrigens am 1. Juli ab 13 Uhr.
Zu diesem Thema hatten sich die ModeratorInnen Musiker zweier Bands (Flambeau & Sempa) und einen Menschen aus dem Organisationsteam des Inselrocks eingeladen. Dieser berichtete über die letzten Jahre und die Entwicklung des Inselrocks, von seiner Bedeutung und Wichtigkeit für die Jugendlichen im Bezirk. Auch die Band Sempa, welche schon seit drei Jahren auf dem Inselrock auftritt, betrachtet das Festival als festen Bestandteil des Sommers in Reinickendorf.
Den OrganisatorInnen geht es darum, kulturelle Freiräume für Jugendliche zu sichern und zurück zu gewinnen. Aber sie betrachten Kultur durchaus auch als politisch. So setzen sie Zeichen mit ihrem Festival: Gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz; gegen den Abbau von sozialen Leistungen und Errungenschaften vor allem für junge, behinderte und alte Menschen; gegen Sexismus; gegen die totale Leistungsgesellschaft. Ihr Festival kostet keinen Eintritt, auch die Bands und Künstler bekommen keine Gagen, so soll einem gesellschaftlichen Trend des stetig steigenden Preisniveaus ein Gegentrend gesetzt werden.
Die Bands, Flambeau und Sempa, berichten über ihre Bandgeschichten, über kulturelles Engagement und vergangene und zukünftige Auftritte. In der Sendung wurde ausschließlich Musik der beim Inselrock auftretenden Bands gespielt.
Kolja für ARA Reinickendorf







